Köthen entdecken

An dieser Stelle empfehlen Menschen aus Köthen und Umgebung Ihre ganz persönlichen Lieblingsorte und laden herzlich zur Erkundigung der Region ein. Wenn Sie den Besuchern der Bachfesttage ebenfalls einen heißen Tipp zu außergewöhnlichen Orten, hervorragenden Köstlichkeiten, besonderen Kunstwerken oder einmaligen Ausblicken geben möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail mit der genauen Angabe, wo man diese Entdeckung findet, einem Foto in guter Qualität und ein paar kurzen Sätzen dazu, warum sie so toll ist, an entdeckungen@bachfesttage.de!

Kirchturmbrücke St. Jakob

Die Stadt- und Kathedralkirche St. Jakob wurde im 15. Jahrhundert gebaut, ist die älteste Kirche in Köthen und das Wahrzeichen der Stadt.

St. Jakob besichtigen

Naumann Museum Köthen

Das Naumann-Museum ist seit 1835 im Ferdinandbau des Köthener Schlosses untergebracht.

Naumann Museum besichtigen

Erlebniswelt Deutsche Sprache

Die Erlebniswelt Deutsche Sprache ist eine Ausstellung im Köthener Schloss, in der kleine und große Besucher Interessantes über die deutsche Sprache und die Fruchtbringende Gesellschaft entdecken.

Erlebniswelt besuchen

Eike von Regow Dorf Reppichau

Reppichau ist ein kleines 500 Seelen Dorf im Bundesland Sachsen-Anhalt. Die erste Erwähnung der Familie „von Repgow“ findet sich in einer Urkunde von 1156 wieder.

Jetzt Reppichau besuchen

Schloß Mosigkau

Hinter den verschlossenen Fensterläden verbirgt sich ein vollständig erhaltenes Rokoko-Kleinod, welches liebevoll „kleine Sanssouci“ genannt wird.

Erfahren Sie mehr zum Schloß Mosigkau

Burg Lindau

Burg Lindau offenbart ihren geheimnisvollen Charakter schon dadurch, dass sie keine genaue Adresse besitzt.

Entdecken Sie den geheimnisvollen Charakter von Burg Lindau

Hubertusteich Köthen

Das Rondell an der Nordseite bietet einen wunderbaren Blick auf den Teich und lädt zum Ausruhen und Verweilen ein.

Mehr zum Hubertusteich lesen.

Die wichtigsten Spielorte der Bachfesttage 2016 im Überblick

Anna-Magdalena-Bach-Saal

Veranstaltungszentrum im Köthener Schloss

Dieser Veranstaltungsraum im Obergeschoss des Veranstaltungszentrums ist Bachs zweiter Frau gewidmet. Anna-Magdalena, ab 1720 Sopranistin am Köthener Hof, lernte er hier kennen und lieben. Der im Jahr 1721 geschlossenen Ehe entstammten 13 Kinder.

Der Zugang zum Anna-Magdalena-Bach-Saal ist barrierefrei.

Maria-Barbara-Bach-Saal

Veranstaltungszentrum im Köthener Schloss

Ein weiterer Veranstaltungsraum im Obergeschoss des Veranstaltungszentrums ist nach Bachs erster Frau benannt, die er 1707 heiratete. Maria-Barbara Bach starb aus unbekannten Gründen während einer zweimonatigen Reise ihres Mannes im Juli 1920 mit 35 Jahren. Maria-Barbara und Johann-Sebastian Bach hatten 7 gemeinsame Kinder.

Der Zugang zum Maria-Barbara-Bach-Saal ist barrierefrei.

Bach-Gedenkstätte

Die Bach-Gedenkstätte befindet sich im ersten Geschoss des Ludwigsbaus und zeigt, neben wechselnden Exponaten, auch Ausstellungen zur Historie der Stadt und des Fürstenhofes. Hier kann man die originalen Wohnräume der Fürsten erkunden und in das damalige Leben am Hof eintauchen. An die Gedenkstätte schließt sich das Historische Museum mit einer Dauerausstellung zur „Geschichte der Homöopathie in Köthen“ an sowie die „Erlebniswelt Deutsche Sprache“.

Der Zugang zur Bach-Gedenkstätte ist nicht barrierefrei.

Naumann-Museum

Das auf der Welt einzige Museum zur Historie der Vogelkunde ist seit 1835 im nördlichen Ferdinandsbau des Köthener Schlosses beherbergt und nach dem bekannten Ornithologen Johann Friedrich Naumann benannt. Seine ungefähr 1.300 Vogelpräparate werden bis heute vor selbstgemalten Hintergrundbildern und in 113 Ausstellungsvitrinen mit Bleifassung präsentiert.

Der Zugang zum Naumann-Museum ist nicht barrierefrei.

Schlosskapelle

Die kleine Schlosskapelle befindet sich im Untergeschoss des Schlosses und wurde erstmals zu Beginn des 17. Jahrhunderts als „Kirche im Keller“ erwähnt. Im November 1718 wurde hier Bachs Sohn Leopold getauft. Knapp 160 Jahre später wurde aus der barocken Schlosskapelle durch das Zuschütten mit Bauschutt ein ebenerdiger Singesaal der im Schloss ansässigen Schloss. Erst 1988 wurde die Schlosskapelle als solche mit dem ursprünglichen Bodenniveau wiederhergestellt und mit einer Zuberbier-Orgel ausgestattet.

Der Zugang zur Schlosskapelle ist nicht barrierefrei.

Hofkapellensaal

Als Proben- und Aufführungssaal für Ensembles der Musikschule Johann Sebastian Bach Köthen hat der Hofkapellensaal besondere Bedeutung. Zwar hat die Hofkapelle zu Bachs Zeiten im Hause des Komponisten geprobt, die Analogie im Namen deutet aber darauf hin, dass in der Musikschule heute ebenso mit hohem Anspruch in der Gruppe musiziert wird. Im Rahmen des Schlossfestes sind dort gleich mehrere Musikschul-Ensembles mit Viertelkonzerten zu erleben.

Johann-Sebastian-Bach-Saal

Veranstaltungszentrum im Köthener Schloss

Im 1900 Jahrhundert plante und errichtete Gottfried Bandhauer in der Nähe des Schlosses eine Reithalle, die Mitte des 20. Jahrhunderts bis auf die Außenmauern abbrannte. Diese waren der Grundstein für die Erbauung des Veranstaltungszentrums inmitten einer Reithallenruine. Seit 2008 können vier moderne Säle sowohl Konzerte als auch Tagungen und Familienfeiern beherbergen. Der Johann-Sebastian-Bach-Saal ist der Mittelpunkt des Hauses. Durch seine hohe Decke, die Verwendung des Holzes der Libanon-Zeder und besonderes Konzertgestühl ist die Akustik des Saales ausgezeichnet und für die Aufführung klassischer Musik hervorragend geeignet.

Der Zugang zum Johann-Sebastian-Bach-Saal ist barrierefrei.

Schlosshof

Der innere Schlosshof wird durch die umliegenden geschichtsträchtigen Gebäude und den Schlossgraben begrenzt. Inmitten der alten Bäume und historischen Fassaden wird man in eine andere Zeit versetzt und fühlt sich der Historie der Stadt sehr nah. Leider ist das ehemalige Steinhaus neben dem westlichen Durchgang vom inneren zum äußeren Schlosshof im Krieg durch Bomben zerstört wurden und stört so den Gesamteindruck des Schlosses. Tritt man durch den Torbogen vor das Veranstaltungszentrum lässt sich das Gebäudeensemble der ehemaligen Reithalle in seiner vollen Größe betrachten. Die begehbare Wiese und der angrenzende verwunschene Schlosspark laden zum Spazieren und Genießen ein.

Der Zugang zum Schlosshof ist barrierefrei.

Kirche St. Agnus

Die Kirche St. Agnus war bis zum Jahr 1880 die Pfarrkirche der Köthener Lutheraner. Sie wurde am Ende des 17. Jahrhunderts gebaut und ist nach lutherischen Fürstin Gisela Agnes gewidmet. Während seiner Zeit als Hofkapellmeister in Köthen wirkte Bach hier und war Mitglied der Gemeinde, als das er für sich und seine Frau einen Kirchenstuhl gemietet hatte. Hier besuchte den Gottesdienst und empfing das Abendmahl. Originale Exponate, die auch Bach benutzte können noch heute besichtigt werden. Der Grundstein der Kirche St. Agnus wurde am 9. Oktober 1694, dem Geburtstag der Fürstin Gisela Agnes gelegt und ist ihr gewidmet. Die Kirche ist mit reich mit Kunstwerken wie einem hölzerneren Flügelaltar und einem Abendmahlsbild von Lucas Cranach dem Jüngeren bestückt. Im Jahr 1881 wurde die alte barocke Orgel, auf der auch Bach gespielt haben soll, durch eine romantische Orgel ersetzt.

Der Zugang zur Kirche St. Agnus ist barrierefrei.

Bibliothek der Homöopathie, Dachstuhl

Neben dem damaligen Wohnhaus Samuel Hahnemanns in der Wallstraße befindet sich die Europäische Bibliothek der Homöopathie in einem ehemaligen Spital der Barmherzigen Brüder. Der Dachstuhl des bis 2010 sanierten Gebäudes eröffnet eine wunderbare Aussicht über die Altstadt Köthens und auf die Türme der Kirche St. Jakob. Die verwinkelten Balken und der helle Dielenboden schaffen eine gemütliche Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Der Zugang zum Dachstuhl ist barrierefrei.

Bibliothek der Homöopathie, Lesesaal

Im Lesesaal der Europäischer Bibliothek für Homöopathie findet man Bücher, Bücher, nicht als Bücher und ein einmaliges Ambiente. Der großzügige Saal und die hohen Bücherregale sind eine Entdeckung wert.

Der Zugang zum Lesesaal ist barrierefrei.

Ratssaal

Das prunkvollste der 46 Zimmer des 1900 eingeweihten Rathauses ist der historische Ratssaal. Mit seiner aufwändigen Holzvertäfelung, den einzigartigen Fenstern und dem massiven Mobiliar aus Eiche ist er an Repräsentativität kaum zu überbieten. An den Wänden entdeckt man neben 14 allegorischen Frauenfiguren, die Staats- und Stadtwappen sowie die Städtewappen aus den Anhaltinischen und umliegenden Ländern wie Sachsen, Preußen, Thüringen und Braunschweig. Somit soll auf die Verbundenheit der damaligen deutschen Bundesstaaten verwiesen werden. Die Eule im Fenster soll als Symbol der Weisheit auf die die Bedeutung der hier zu treffenden Entscheidungen erinnern.

Der Zugang zum Rathaus ist barrierefrei.

Kirche St. Jakob

Die Stadt- und Kathedralkirche Köthens erkennt man schon fernab aus jeder Richtung an ihren imposanten Doppeltürmen, die den Blick auf die Stadt weisen. Der Grundstein der spätgotischen Kirche, die heute das einzige erhaltene Bauwerk des Mittelalters in Köthen ist, wurde im Jahr 1400 gelegt. Die Innengestaltung stammt aus dem 19. Jahrhundert. Neben der fast original erhaltenen Ladegast-Orgel aus dem Jahr 1872, sind das älteste Kunstwerk der Stadt, eine Statue des Jakob, dem Namenspatron der Kirche und die Fürstengruft des Hauses Anhalt-Köthen weitere Besonderheiten der Kirche.

Der Zugang zur Kirche St. Jakob ist barrierefrei.

Türmerwohnung im Turm von St. Jakob

Die eindrucksvollen Doppeltürme der Kirche St. Jakob sind das Wahrzeichen der Stadt. Jedoch sind sie nicht die Originaltürme des Gotteshauses. Der eigentliche Westturm stürzte im Jahr 1599 ein und wurde erst 1897 durch die Errichtung der 75m hohen Doppeltürme mit einer verbindenden Brücke erneuert. Dort oben, in der kleinen Wohnung, die 88 Stufen über dem Marktplatz liegt, wo einst der Türmer der Kirche St. Jakob wohnte, hat man einen wundervollen Ausblick auf den Marktplatz und die geschichtsträchtige Stadt.

Der Zugang zur Türmerwohnung ist nicht barrierefrei.