Wolfgang Gaisböck

Trompete

Wolfgang Gaisböck entstammt einer Musikerfamilie aus dem oberösterreichischen Taiskirchen. Seinen ersten Trompetenunterricht erhielt er im Alter von sieben Jahren. Später absolvierte er Musikstudien in Linz und am Mozarteum Salzburg bei Hans Gansch. Erste Erfahrungen konnte er im Jugendorchester der Europäischen Union sammeln. Seit 1996 ist er Trompeter bei der Camerata Salzburg und seit 2000 auch deren Mitglied. Durch seine Spezialisierung auf die Barocktrompete spielt er regelmäßig in den Ensembles Concentus Musicus Wien, Il Giardino Armonico, Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, Finnisches Barockorchester und Collegium 1704. Vom Klangforum Wien wird er immer wieder als Gastmusiker eingeladen.

Als Solist gastierte er in den letzten Jahren bei der Akademie für Alte Musik Berlin unter anderem in der Berliner Philharmonie und dem Concertgebouw Amsterdam sowie in Japan und Südkorea, beim Händelfestspielorchester Halle, beim Bach Ensemble New York, bei den Salzburger Festspielen, beim Finnischen Barockorchester in Helsinki, mit Il Giardino Armonico und Cecilia Bartoli bei den Salzburger Pfingstfestspielen sowie an der Seite der Trompeterin Alison Balsom bei Concerto Köln.

Mit dem Schwanthaler Trompetenconsort gewann Wolfgang Gaisböck 2011 den internationalen Heinrich Ignaz Franz von Biber Wettbewerb. Seine erste Solo-CD erschien 1996. Es folgten unter anderem preisgekrönte Einspielungen von Bachs Weihnachtsoratorium mit Nikolaus Harnoncourt oder der Trauermusik von Johann Christoph Bach mit dem RIAS Kammerchor und der Akademie für Alte Musik Berlin. Wolfgang Gaisböck unterrichtet am oberösterreichischen Landesmusikschulwerk und an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Regelmäßige Workshops für historische Trompete gibt er am Conservatoire de Lausanne und an der Universität Mozarteum Salzburg.

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